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Gemeinsame Gebetsstunde - von zu Hause aus

Miteinander beten - auch räumlich getrennt

Wir laden ein, immer wenn in der Kirche zu den üblichen Zeiten (Fr und Sa 18.30 Uhr und So 9.30 Uhr) für die Gemeinde Eucharistie gefeiert wird, zu Hause eine kleine Gebetsstunde zu halten um so gemeinsam, wenn auch räumlich getrennt, zu beten.

Weitere Hinweise und Angebote für Gottesdienste in Radio, TV und Internet finden Sie unter www.erzdioezese-wien.at/kircheundcorona sowie auf dieser Webseite. www.netzwerk-gottesdienst.at ist auch eine gute Initiative für die Feier zu Hause.

ORF III überträgt ab sofort jeden Sonntag um 10.00 Uhr einen Gottesdienst.

Absage aller Veranstaltungen und Gottesdienste

Alle Gottesdienste
Alle Gottesdienste sind abgesagt

Angesichts der sich immer rascher wandelnden Situation und in Rücksprache mit den örtlichen Behören gelten für den Bereich der Pfarre Gänserndorf folgende Regelungen:

Ab sofort sind alle Gottesdienste in Stadtpfarrkirche und in der Emmauskirche abgesagt. Das gilt für die Heiligen Messen genauso wie für Rosenkranz, Kreuzwege, Andachten, usw. Für das persönliche Gebet der Einzelnen bleibt die Stadtpfarrkirche wie gewohnt geöffnet. Die geplanten Heiligen Messen werden von Pfarrer Klauninger privat gefeiert

Ebenso sind ausnahmslos alle Veranstaltungen in den beiden Pfarrzentren abgesagt.

Die Pfarrkanzlei ist ausschließlich telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Persönliche Kontakte sind nicht gestattet.

Begräbnisse werden nur mit den nächsten Angehörigen direkt am Grab gefeiert. Bei Kremationen findet die Einsegnung im kleinsten Kreis im Freien vor der Aufbahrungshalle statt. Weihwasser und Erde werden in beiden Fällen nicht gereicht und auch die Trauerbekundung durch Händedruck oder anderen Körperkontakt ist, mit Rücksicht auf die betroffenen Personen, zu unterlassen.

Diese Regelungen gelten so lange, bis es andere Informationen bzw. Anweisungen der Behörden oder der Diözesanleitung gibt

Beten wir in diesen Stunden im privaten Kreis für alle, die von dieser Krankheit besonders betroffen sind - Kranke wie auch jene, die sich um sie kümmern. Wenn wir auf die gemeinsame Feier der Gottesdienste verzichten müssen, ist das "ein Fasten wie es dem Herrn gefällt", weil es Ausdruck der Rücksichtnahme auf jene ist, die durch Alter oder Gesundheitszustand besonders gefährdet sind durch das Virus. Gleichzeitig ist es auch eine Form der Solidarität mit den Gemeinden im globalen Süden, die auch oft nur wenige Male im Jahr Eucharistie feiern können.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für diese schwere Zeit

Pfarrer Helmut Klauninger

Miteinander im Gebet verbunden

Miteinander beten
Miteinander beten auch von zu Hause aus

Aufgrund des neuartigen Coronavirus (nähere Infos hier) sind wir als Gesellschaft aufgerufen, solidarisch zu sein und auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens zu verzichten. Dazu gehören auch die Feier des Gottesdienstes am Sonntag. Gerade in schwierigen Zeiten werden wir uns aber bewusst, dass wir Gottes Wort brauchen und daraus Hoffnung und Zuversicht schöpfen können.

Das Bibelwerk Linz stellt als besonderes Service die biblischen Sonntagsblätter kostenlos als Download zur Verfügung. Wir möchten einladen, sie als Hilfe zu nehmen, um im Kreis der Hausgemeinschaft und Familie das Wort Gottes in die Mitte zu stellen. Hier finden Sie die Möglichkeit zum Download der Sonntagsblätter sowie Gebetsvorschläge für alle, die zuhause bleiben (müssen). Damit sind wir in der Tradition der ersten Christinnen und Christen, die sich in den Wohnhäusern getroffen haben und dort gemeinsam gebetet, erzählt und Mahl gehalten haben.

Quicklink: Gemeinsam Beten: über Telefon, Skype & Co
Quicklink: Anregungen für das Gebet zu Hause (Erzdiözese Wien)
Quicklink: Netzwerk-Gottesdienst (besonders für die Sonntage)

Täglich live - Morgenmesse mit Kardinal Christoph

Wir übertragen Gottesdienste - keine Viren

Wir übertragen Gottesdienste
Wir übertragen Gottesdienste und keine Viren

Hier finden Sie eine Übersicht an Angeboten von Gottesdienstübertragungen in TV, Radio und Internet:

Links zu Live-Übertragungen von Gottesdiensten
Internetgottesdienst aus der Diözese Graz-Seckau
www.erzdioezese-wien.at/kircheundcorona

Der Kultur- und Informationssender ORF III überträgt wegen der Corona-Krise bis auf Weiteres an jedem Sonntag einen Gottesdienst live im Fernsehen. Alle Angebote der ORF-TVthek zum Thema Religion finden Sie [hier].

Infomail vom 27. März 2020

Erzdiözese Wien
Erzdiözese Wien informiert über die Karwoche

Die Herausforderungen der Coronakrise stellen unser kirchliches wie geistliches Leben in ganz neuer Weise auf die Probe. Neben vielen Einschränkungen erleben wir aber auch viel an Initiativen und Kreativität in der Seelsorge. Vielen von uns geht die gemeinsame Eucharistiefeier schmerzlich ab. Gibt uns die derzeitige Krise nicht auch die Chance, eine neue Vielfalt zu entdecken, was es heißt, als Christinnen und Christen Kirche zu sein?

Das Tagesgebet vom ersten Fastensonntag spricht in der lateinischen Version von dieser Zeit als „annua exercitia quadragesimalis sacramenti", also von einer jährlichen Übung des Sakraments der 40 Tage. Zwei Punkte sind mir dabei wichtig. Wir erleben 1. ein mühsames Einüben des Alltags in der neuen Situation verbunden mit vielen Existenzängsten, dürfen aber 2. als Christinnen und Christen daran glauben, dass genau dieses Einüben Sakrament – also sichtbares Zeichen eines unsichtbaren Wirkens Gottes ist.

Mit dem heutigen Mail darf ich mich mit aktuellen Informationen zu einigen Punkten an Sie wenden:

Triduum und Ostern
Erstkommunionfeiern und Firmungen
Segen Urbi et Orbi
Initiative „Lichter der Hoffnung"
Offene Kirchen für das persönliche Gebet – Rechtliche Klärung

Um das Mail übersichtlicher zu gestalten, habe ich auf Anhänge verzichtet. Die Unterlagen finden sie unter den angegebenen Links.

Triduum und Ostern
Mit Bezug zum Dekret der Gottesdienstkongregation vom 19. März 2020 hat die österreichische Bischofskonferenz Richtlinien zur Feier der Kar- und Osterliturgie angesichts der Coronakrise veröffentlicht, die wir in der Erzdiözese Wien vollinhaltlich übernehmen. Sie finden sich unter https://www.bischofskonferenz.at/dl/KqttJKJKkOLMkJqx4LJK/Richtlinien_Kar-_und_Osterliturgien_2020.pdf

Am Karfreitag soll zwischen der 9. („Für die Regierenden") und 10. Fürbitte („Für alle notleidenden Menschen") eine zusätzliche Fürbitte eingefügt werden. Sie findet sich unter https://dli.institute/wp/praxis/im-gebet-verbunden

Rückfragen bitte an die einzelnen Vikariate oder an die Corona Hotline des Ordinariats (für Haupt- und Ehrenamtliche der Erzdiözese Wien) 0676-6105252

Die Gottesdienste der Karwoche aus dem Stephansdom werden im Fernsehen übertragen, die genauen Zeiten werden noch bekannt gegeben.

Unterlagen für alle Sonntage und die Kar- und Ostertage zur persönlichen Feier und zur Feier in Familie und Hausgemeinschaft finden sich weiterhin unter www.netzwerk-gottesdienst.at und werden laufend ergänzt.

Erstkommunionfeiern und Firmungen
In ihrer Presseerklärung vom 19. März 2020 schreiben die österreichischen Bischöfe

„Sämtliche Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen und Hochzeiten werden verschoben. Die Erstkommunion und Firmung können frühestens nach der behördlichen Freigabe von regulären Versammlungen stattfinden. Um aber eine angemessene Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf den Empfang der Sakramente zu gewährleisten, mögen die Pfarren die Termine (wo notwendig in Abstimmung mit dem Ordinariat) nach der Freigabe neu bestimmen."

Es sind damit alle bis zum 5. Juli 2020 geplanten Erstkommunionfeiern und Firmtermine ausnahmslos abgesagt, die Firmspender wurden bereits davon eigens informiert. Sobald wieder Versammlungen stattfinden können sind unter Berücksichtigung der noch nötigen Zeit für die Vorbereitung diese Termine neu zu vereinbaren und dann zu melden. Wir bitten erst dann, mit den Firmspendern Kontakt aufzunehmen.

Dasselbe gilt für die Feier der Erstkommunion, wobei hier die Terminfindung wie bisher bei den einzelnen Pfarren/ Gemeinde/ Pfarrverbänden/ Schulen liegt.
Die diözesane Dienststelle „Junge Kirche" bietet Materialien für die Zeit der Krise online an und steht für Rückfragen gerne zur Verfügung

https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/26098454/angebote/stayconnected/erstkommunion

https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/26098454/angebote/stayconnected/firmung

Segen Urbi et Orbi
Heute, Freitag 27. März 2020, 18.00 Uhr wird Papst Franziskus am Petersplatz für ein Ende der Corona-Pandemie beten und anschließend außerordentlich den feierlichen apostolischen Segen „Urbi et Orbi" erteilen, der sonst nur zu Ostern und Weihnachten gespendet wird. Der Heilige Vater lädt alle ein, über die Medien daran teilzunehmen. Unzählige Radio- und Fernsehsender, darunter das Fernsehprogramm ORF III, werden die Feier übertragen.

Lichter der Hoffnung
Katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Österreich rufen unter dem Titel Lichter der Hoffnung zum gemeinsamen Gebet auf. Christen aller Konfessionen sind daher eingeladen, jeden Tag um 20 Uhr das Vater Unser zu beten und brennende Kerze ins Fenster zu stellen. https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/81641.html

Offene Kirchen – Rechtliche Klärung
Auf Rückfrage im Bundeskanzleramt wurde der Bischofskonferenz zur Frage, ob das Offenhalten der Kirchen den gültigen Rechtsvorschriften entspricht, mitgeteilt, dass Kirchen weiterhin zum Zweck des persönlichen Gebets offenstehen dürfen. Die Regelungen für den Aufenthalt im öffentlichen Raum gelten aber auch: Sie dürfen daher nur alleine oder mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, betreten werden. Dabei ist gegenüber anderen Menschen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Öffentliche Gottesdienste und Versammlungen aller Art sind und bleiben aber weiterhin ausgesetzt.

Unser Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, dankt Ihnen allen für Ihren Dienst in dieser herausfordernden Zeit und sendet seine herzlichen Segenswünsche.
Ich schließe mich diesem Dank an und den Segenswünschen an.

Ihr Generalvikar
Nikolaus Krasa

Infomail vom 20. März 2020

Dr. Nikolaus Krasa
Dr. Nikolaus Krasa (Generalvikar)

Ich danke Ihnen für Ihr beherztes Handeln und Mitdenken in dieser herausfordernden Zeit. Ich bin stolz darauf, mit wieviel Kraft und Kreativität unsere Diözese versucht, auch unter diesen widrigen Umständen ein gutes Miteinander zu ermöglichen. Vielen Dank dafür!

Mit dem heutigen Mail darf ich mich erneut mit einigen aktuellen Hinweisen an Sie wenden:Heute hat die Österreichische Bischofskonferenz in einer Presseaussendung die notwendigen Maßnahmen bekräftigt und präzisiert. Besonders hinweisen möchte ich auf die Anweisungen zur Verschiebung von Erstkommunionfeiern und Firmungen, zum Bußsakrament und zur Krankenkommunion (siehe Beilage).

Die momentane COVID-19 Situation macht Begräbnisse im engsten Kreis am Grab erforderlich. Unter folgendem Link stellen wir Ihnen dazu einige Handreichungen zur Verfügung: https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431713/article/81460.html

Für alle Menschen, die momentan nicht am Begräbnis von Verwandten, Freunden und Bekannten teilnehmen können, bieten wir außerdem unter oben genanntem Link eine Möglichkeit an, ein Gebetsnetzwerk zu knüpfen und für die verstorbenen Verwandten und Freunde zu beten.

Beachten Sie bitte die Hinweise der Pfarrcaritas zur Versorgung der Ärmsten unter den derzeit gültigen Maßnahmen („Not- LEO", „Not Wärmestube"). Viele Pfarren haben bereits Hilfsprojekte gestartet (Einkaufsdienste, Ausgabe von Lebensmittel etc.). Die diözesane Pfarrcaritas bittet um Informationen dazu, damit sie diese Angebote geordnet auf ihre Homepage stellen kann und hilfsbedürftige Menschen möglichst zielgerichtet vermittelt werden können. Pfarren, die dabei Unterstützung brauchen, können sich selbstverständlich an die Pfarrcaritas wenden (siehe Beilage). Die Junge Kirche bietet für Jugendliche sowie Jugend-/JungschargruppenleiterInnen Unterstützung an: https://www.erzdioezese-wien.at/jungekirche

Ab Montag, 23.3. steht Ihnen unter dem Link http://lima.bildungswerk.at ein Angebot von LIMA (Lebensqualität im Alter) zu Verfügung.

Ich darf Sie nochmals an die Gottesdienstübertragungen in TV, Radio und Internet erinnern:
https://www.erzdioezesewien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona/article/81099.html

Falls Sie selbst den Gottesdienst in ihrer Pfarre übertragen, bitten wir Sie jedenfalls das Versammlungsverbot und die kommunizierten Hygiene-Maßnahmen zu beachten. Nachdem die Maßnahmen der Regierung jedenfalls bis 13. April (Ostermontag) in Kraft bleiben, melde ich mich nächste Woche, bezüglich Karwoche und Ostern und anderen Themen, die uns krisenbedingt beschäftigen werden.

Ich wünsche uns und den Menschen, mit denen wir verbunden sind und für die wir uns verantwortlich wissen, Gesundheit und Geduld. Es ist eine besondere Fastenzeit, in die uns diese Krise geführt hat. Nützen wir die Chancen, die die Veränderung unseres gewohnten Lebens bringen, stützen wir einander indem wir verbunden bleiben, über Medien, vor allem aber im Gebet.

Ihr Generalvikar
Nikolaus Krasa

Infomail vom 12. März 2020

Absage aller Veranstaltungen
Absage aller Veranstaltungen ab Freitag, 13. März 2020

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat der Bundeskanzler die Spitzen der anerkannten Kirchen- und Religionsgemeinschaften am heutigen Donnerstag (12.3.2020) zu einer Beratung eingeladen. Seitens der katholischen Kirche hat Kardinal Schönborn als Vorsitzender der österreichischen Bischofkonferenz teilgenommen. Dabei wurden den Kirchenvertretern von Seiten der Regierung die Expertise und aktuellen Erkenntnisse zum Coronavirus vorgelegt. Aufgrund der jüngsten Situation wurden gemeinsam Maßnahmen vereinbart.

Daher ordnet der Erzbischof von Wien für seine Diözese folgendes an:
· Versammlungen aller Art (in geschlossenen Räumen und im Freien) bedeuten ein hohes Übertragungsrisiko und sind bis auf weiteres abzusagen.
· Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Doch die Kirche hört nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern. Die Priester sind aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die Gemeinde und für die Welt zu feiern. Die Gläubigen sind eingeladen, über Medien teilzunehmen (Radio, Fernsehen, Onlinestream,..) und sich im Gebet zuhause anzuschließen.
· Sämtliche aufschiebbare Feiern (Taufen, Hochzeiten, etc.) sind zu verschieben.
· Begräbnisse sollen im kleinsten Rahmen und nur am Grab, bzw. außerhalb des Kirchenraumes stattfinden. Das Requiem, bzw. andere liturgische Feiern im Zuge des Begräbnisses, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
· Weitere Versammlungen (Gruppenstunden, Sitzungen, Sakramentenvorbereitungen, Bibelkreise, Gebetsrunden, Exerzitien,..) sind abzusagen.
· Kirchen sind zum persönlichen Gebet tagsüber offen zu halten.

Diese Anweisungen sind den Gläubigen verpflichtend am kommenden Sonntag im Gottesdienst, durch Aushang im Schaukasten und über die pfarrlichen Medien mitzuteilen.

Wir empfehlen:
· Für die Seelsorge in Krisenzeiten Telefondienste in den Pfarren einzurichten, auch die Möglichkeiten der sozialen Medien auszuschöpfen, um mit der Gemeinde in Kontakt zu bleiben. Der Parteinenverkehr in Pfarrkanzleien sollte sich nach Möglichkeit auf Telefonate und Emailverkehr beschränken.
· In der Pfarre einen kleinen Krisenstab zur Umsetzung der Anordnungen einzurichten (Ausnahme zur oben genannten Absage von Sitzungen).
· Die bekannten Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
· Familienfeiern zu verschieben, da sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellen.

Hilfestellungen finden sich unter https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona (wird laufend ergänzt). In Arbeit ist eine Handreichung zum Thema „zuhause feiern und beten“ und Behelfe der Pfarrcaritas, Hilfen zur Handhabung von social media von Pfarren u.a. Für ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen der EDW steht eine Hotline zur Verfügung: 0676 610 52 52, bzw. corona@edw.or.at (von Montag bis Freitag, 09:00 Uhr – 16:30 Uhr erreichbar).

Weitere Informationen meinerseits folgen spätestens vor der Karwoche.

Es ist mir bewusst, dass dies schwerwiegende Maßnahmen sind, die wir nicht leichtfertig treffen. Bei all dem geht es darum, vor allem die Gruppe der alten und kranken Menschen zu schützen, die am meisten gefährdet sind. Die Maßnahmen sind Ausdruck einer recht verstandenen christlichen Selbst- und Nächstenliebe. Wir als Kirche hören nicht auf, für die Sorgen und Nöte der Menschen in verantwortungsvoller Weise da zu sein, für sie zu beten und die Eucharistie zu feiern, gerade in dieser schwierigen Situation.

Mit freundlichen Grüßen
Nikolaus Krasa
Generalvikar

Hygienmaßnahmen
Hygienmaßnahmen zum Schutz für sich und andere

Erklärvideo für Kinder

Richtiges Händewaschen

Husten und Nießen

Ausbreitung

Frohe Botschaft in der Krise - 5. Fastensonntag

Zur Stärkung in dieser Zeit

Lebendiger Gott,
du Freund des Lebens,
du hast diese Welt geschaffen
und sie uns Menschen anvertraut,
damit wir uns an ihr erfreuen können
und dir die Ehre geben.
Wir danken dir in dieser Stunde für alles Gute,
das wir in unserem Leben
immer wieder von dir empfangen haben.
Im festen Vertrauen darauf,
dass du uns auch dann nicht verlässt,
wenn das Leben schwer wird
und uns vor große Herausforderungen stellt,
bitten wir dich:
Sei uns nahe in dieser Zeit,
in der sich viele Menschen ängstigen,
sich Sorgen um ihre Gesundheit machen,
um das Leben der Erkrankten bangen und
verunsichert in die Zukunft blicken.
Segne aber auch jene Frauen und Männer,
die sich in diesen Tagen und Wochen
um das Wohl ihrer Mitmenschen mühen:
die Verantwortlichen in Gesellschaft und Politik,
die Ärztinnen, Ärzte, das Pflegepersonal
und all jene, die sich dafür einsetzen,
dass das gemeinschaftliche Leben weiterhin
gelingen kann.
Guter Gott,
wir empfehlen dir in diesem Augenblick
auch die Toten, besonders jene,
die Opfer geworden sind von Krieg und Terror,
von Hunger, Krankheit und jeglicher Not.
Nimm sie auf in deine liebende Gegenwart
und lass sie glücklich sein bei dir.
Um all das bitten wir
im Namen Jesus Christi,
der mit dir und der heiligen Geistkraft lebt
und Leben schenkt in Ewigkeit. Amen.
(nach einem Gebet von © Norbert Cuypers SVD)

Gebet der Europäischen Bischofskonferenz

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen
an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit
der Prüfung und Herausforderung
in vielen Regionen Europas und der Welt
sich an dich wenden,
um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.

Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken, tröste ihre Familien,
gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.

Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn
und dem Heiligen Geist
lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit.
Amen.

Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!

Frohe Botschaft in der Krise - 4. Fastensonntag

Sonntag der Hoffnung

"Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart. Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum!" (Jes 66,10-11) sagt uns der Prophet an diesem 4. Fastensonntag. Nach diesem Wort heißt er auch lateinisch "Laetare". Ähnlich wie am 3. Adventsonntag werden zur Messfeier rosa Messgewänder angezogen. Sichtbares Zeichen dafür, dass das Licht der Auferstehung bereits in das Dunkel unserer Gegenwart hereinscheint.

Viele von uns erleben diese Tage nicht als Tage der Freude. Sie sind geprägt von Sorgen und vielleicht auch Ängsten und Unsicherheiten. Es sind Tage, dir wir als Dunkel erleben, auch wenn draußen die Sonne scheint und wir merken, dass der Frühling kommt. (Die Tulpe im Pfarrgarten zeigt es deutlich!) Dazu kommt, dass die Bischöfe heute entschieden haben, bis zum Sommer alle kirchlichen Feiern (Taufen, Hochzeiten, Erstkommunionen, Firmungen, …) auszusetzen.

Besonders schwer wird für uns die Tatsache, dass wir - zum ersten Mal im Leben - nicht Tod und Auferstehung Jesu in der gewohnten Weise feiern können. Auch der Ostermontag, der Tag an dem das Patrozinium unserer Emmauskirche feiern, ist noch von den Maßnahmen der Bunderegierung betroffen.

Wahrscheinlich ist es das Gefühl des Karfreitags - der Ohnmacht, das Ausgeliefertsein den Umständen, die uns einschränken, uns die gemeinsame Feier in der Kirche nehmen. Genau in diese Situation hinein ereignet sich Ostern - wenn alles, was uns unfrei macht, unserer Leben einschränkt, verdunkelt nicht mehr ist: dann ist Ostern. Denken wir an die Symbolik der Osternacht. In die stockdunkle Kirche wird die Osterkerze mit dem Ruf "Christus, das Licht" getragen. So klein das Licht auch sein mag, es vertreibt das Dunkel der großen Kirche und alle Dunkelheit ist nicht in der Lage dieses kleine Licht zu löschen. Egal wie groß das Dunkel unserer Zeit sein mag und egal wie lange dieses Dunkel in Form von Krankheit und Ausgangsbeschränkung auch andauern mag: am Ende wird das Licht von Ostern, das Licht der Auferstehung, stärker sein als alles Dunkel dieser Welt.

Trotz aller Einschränkungen leben wir in der Vorfreude auf das kommende Osterfest. Auch wenn wir in der Karwoche nicht wie gewohnt feiern können wird Ostern sein. Wir leben aus der Hoffnung auf Ostern, so wie wir im Exsultet hören: "Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht: ‚Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.'" Wenn das Dunkel von Krankheit und Einschränkung vertrieben ist, dann ist wirklich Ostern - und dann werden wir als Pfarre auch Ostern, Auferstehung, feiern ganz egal was der Kalender sagt.

Frohe Botschaft in der Krise - 3. Fastensonntag

Begrenzt

Sehne mich
nach dem Wasser
dem lebendigen Wasser
das meinen Durst stillt

sehne mich nach der Fülle
der überschäumenden Fülle
die mächtig genug ist
meine innere Leere aufzufüllen

sehne mich nach der Kraft
die mir Lebendigkeit schenkt und Visionen
die meine Mutlosigkeit vertreibt
und dem Kreisen um meine Begrenztheit
ein Ende setzt

Ich weiß
dass es einen gibt
der meinen Durst und Hunger stillt
und mich beschenkt mit lebendigem Wasser

Magdalena Froschauer-Schwarz

Kirchenzeitung gratis als ePaper

Kirchenzeitung als ePaper
Kirchenzeitung als ePaper ab sofort gratis erhältlich

Sowohl auf ihrer gemeinsamen Homepage meinekirchenzeitung.at als auch auf der ePaper-App "Meine Kirchenzeitung" sind die diözesanen Wochenzeitungen nun vollständig auch in digitaler Form erhältlich.

Ab sofort stehen alle Ausgaben der heimischen Kirchenzeitungen nicht nur als gedruckte Wochenzeitung, sondern auch als ePaper zur Verfügung. Und das - der Coronakrise geschuldet - zunächst bis Ostern kostenlos. Eigentlich hätte das Projekt erst zu Ostern starten sollen, wurde nun aber vorgezogen auf diese Woche. Sowohl auf ihrer gemeinsamen Homepage "meinekirchenzeitung.at" als auch auf der ePaper-App "Meine Kirchenzeitung" sind die diözesanen Wochenzeitungen nun vollständig auch in digitaler Form erhältlich.

440.000 Leserinnen und Leser
"Die Kirchenzeitungen sind Woche für Woche für über 400.000 Leserinnen und Leser Nahrung für Geist und Seele", so Heinz Finster, Generalsekretär der Österreichischen Kirchenpresse-Konferenz, in einer Aussendung am Mittwoch. "Ganz besonders wollen sie das in Zeiten großer Herausforderungen sein, wie jetzt bei der Corona-Pandemie."
Das gemeinsame Online-Portal wird von der "Kooperation Kirchenzeitungen" zur Verfügung gestellt und bildet mit seiner Startseite das Dach für insgesamt neun regionale Kirchenzeitungen. Auf der darunterliegenden Startseite jeder einzelnen diözesanen Kirchenzeitung ist auch das jeweils aktuelle ePaper abrufbar.

Auch als App
Aber auch über die neu entwickelte App "Meine Kirchenzeitung" könne man die Kirchenzeitung digital lesen. Die App findet sich im App Store wie auch auf Google Play.
Finster: "Installieren Sie die App auf Ihrem Smartphone oder Tablet kostenlos und mit einem einfachen Klick auf den einzelnen Artikel können Sie zwischen der Zeitungsansicht und einem Lesemodus mit größerer Schrift hin und her wechseln."
Mit dem zusätzlichen Vertrieb als ePaper würden die diözesanen Kirchenzeitungen allen Abonnentinnen und Abonnenten die Gelegenheit bieten, ihre Kirchenzeitung auch dann lesen zu können, wenn Schwierigkeiten bei der Hauszustellung auftreten.
Mit der Corona-Pandemie hat die Kirchenzeitung-Fastenserie "durchkreuzt" unerwartete Aktualität erfahren. Ihr Autor, der Benediktiner Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln in der Schweiz, hat dazu auf Twitter gemeint: "Wie dankbar bin ich, dass ich in dieser Zeit durchkreuzter Lebensplanungen über die Kirchenzeitung vielen Menschen in Österreich ein paar Impulse geben kann."

Wir sind für Sie da

Wir sind für Sie da
Wir sind für Sie da derzeit per Telefon und Email

Wegen der aktuellen Situation können wir schwer persönlich Kontakt haben. Das Seelsorge-Team ist aber gerne per Telefon, Internet oder Email für Sie da.

Pfarrer Helmut Klauninger (0664/8868 0525 oder Email)
Diakon Walter Friedreich (0699/1160 4361 oder Email)
PAss. Marcus Piringer (0676/491 88 92 oder Email)

Allgemeine Anfragen richten Sie bitte an die Pfarrkanzlei (office@pfarre-gaenserndorf.at)